Das Projekt Cookscarraldo entsteht in Anlehnung und als Hommage an den Film „Fitzcarraldo“ von Werner Herzog mit Klaus Kinski in der Hauptrolle als Exzentriker, der im Dschungel ein Opernhaus bauen möchte und dafür scheinbar Unmögliches versucht.

Die Cooks of Grind fungieren als „Hauptdarsteller“ und werden sich mit ihrem eigenen Tretboot auf den Weg nach Eisenerz machen, um einen Kochkulturtransfer mit der traditionellen obersteirischen Küche entstehen zu lassen.

Im Gegensatz zum Film wird der Weg allerdings nicht von Entbehrungen und Verfluchungen geprägt, sondern durch aktive (Zusammen)arbeit der Hauptdarsteller, wie zum Beispiel durch Verköstigungen von sogenannten „Zufallsbekanntschaften“ an spontanen Labestationen, wird möglich was Kinski erst am Ende des Filmes erreicht – ein gemeinsames und entspanntes Lachen.

Helfen im Film unerwartet die als feindselig gefürchteten peruanischen Ureinwohner, welche im Schiff göttliche Erlösung zu finden glauben, so werden bei Cookscarraldo überraschende Interaktionen mit den Bewohnern in diversen Koch- und Musikaktionen benützt, um das Tretboot über die prachtvolle Kulisse des Erzberges zu transportieren, was den Hauptteil des Projektes ausmachen wird. Als „Bezahlung“ fungieren die generierten Speiseskulpturen wodurch auch der erwünschte Kochkulturtransfer entsteht.

Im Zuge der Reise von Graz nach Eisenerz wird mit den Grazer Videokünstlern OchoReSotto ein Kurzfilm, der ganz in der Herzogschen Tradition steht, gedreht werden, welcher in Graz inklusive der Ergebnisse des Kochtransfers präsentiert wird.

 

 

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